Winter = Ende der Weidesaison, daher regelmäßig Raufutter füttern

Im Winter werden viele Pferde länger im Stall gehalten und auf der Wiese wächst kaum noch Gras. Infolgedessen sind viele Pferde länger im Stall und müssen regelmäßig und gutes Raufutter erhalten. Aber warum ist diese Regelmäßigkeit so wichtig?

Pferde sind von Natur aus daran gewöhnt, über den Tag verteilt kleine Portionen Futter zu sich zu nehmen, daher empfehlen wir, ein Pferd nicht länger als 4 Stunden ohne Raufutter zu lassen. Im Gegensatz zum Menschen produziert der Magen eines Pferdes kontinuierlich Magensäure, egal was und wie viel es isst. Wenn ein Pferd längere Zeit nichts frisst, gelangt zu viel Magensäure in den Magen, was die Magenwand angreifen und eine Magenschleimhautentzündung verursachen kann. Durch die regelmäßige Gabe kleinerer Portionen Ballaststoffe wird Speichel produziert, der der Magensäure entgegenwirkt und so die Magenwand schützt. Durch die Verwendung eines Heunetzes oder einer Heuraufe lässt sich das Heu beispielsweise problemlos dosiert verfüttern.

Bei begrenzter Verfügbarkeit von gutem Heu oder Heulage kann die Ration mit einer Scheibe des Westliche Luzerne. Dieses Heu ist frei von Zusatzstoffen, Getreide, Melasse und liefert essentielle Aminosäuren sowie Vitamine und Mineralstoffe in natürlicher Form. zusätzlich Seniorenkolben hinzugefügt wird. Diese Kolben bestehen aus Heu mit etwas Leinöl und können 20 Minuten in Wasser eingeweicht gefüttert werden. Bis zum Alles in einem Müsli erhält Ihr Pferd Kraftfutter mit einem sehr hohen Ballaststoffgehalt, welches die Kautätigkeit anregt. Gleichzeitig liefert das All in One den vollen Bedarf an wichtigen Nährstoffen. Das fruchtige und haferfreie Müsli wird gerne von Sportpferden für mehr Struktur im Futter verwendet und ist durch den geringen Energie- und Zuckergehalt auch für Freizeit- und robuste Pferde geeignet. Eine weitere sehr geeignete Ergänzung sind die Western Puxx. Die quadratische Form ermöglicht mehr Kauaktivität und eine längere Essenszeit. Die Western Puxx müssen nicht in Wasser eingeweicht werden, sondern können direkt gefüttert werden.

 

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